Ringvorlesungen

Die «Zürcher Mediävistik» organisiert jeweils im Herbstsemester eine interdisziplinäre Ringvorlesung, an der Mediävistinnen und Mediävisten der Universität Zürich, der Schweiz und dem Ausland als Referierende beteiligt sind. Sie steht allen Interessierten offen und kann von Studierenden als Modul gebucht werden.

Bislang wurden 7 Vortragsreihen organisiert und durchgeführt:

«Zürich im Mittelalter – Mittelalter in Zürich, Teil 2»

Plakat RV HS17

8. interdisziplinäre Ringvorlesung, Herbstsemester 2017

Aufgrund der grossen Fülle an Material findet die im Herbst 2016 begonnene Ringvorlesung im Herbst 2017 eine Fortsetzung. Die Reihe hat einen lokalgeschichtlichen Fokus und öffnet mit der Zweiteiligkeit des Titels verschiedene Perspektiven: «Zürich im Mittelalter» möchte den Blick in die Vergangenheit richten und beispielsweise zeigen, welche Bedeutung unsere Stadt im Mittelalter hatte, welche geistes- und kulturgeschichtlichen Anregungen von hier ausgingen, wie Gesellschaft und Stadt aufgebaut waren und funktionierten, welche Dichter, Künstler oder andere grossen Denker hier lebten und wirkten etc. «Mittelalter in Zürich» soll hingegen das reiche Erbe beleuchten, welches aus dem Mittelalter auf uns gekommen ist und dem man noch heute auf Schritt und Tritt begegnen kann. An der Vortragsreihe beteiligen sich wiederum auch externe Institutionen wie Bibliotheken, Museen und andere kulturelle Einrichtungen.

Die Vorträge finden jeweils Dienstags von 16:15 bis 18:00 Uhr im Raum RAI-G 041-statt. Sie richten sich an Studierende aller Studienstufen und Fachrichtungen (buchbares Modul) sowie an alle weiteren Interessierten. Der Besuch des ersten Teils wird nicht vorausgesetzt.

Download Programm (PDF, 2845 KB)

«Zürich im Mittelalter – Mittelalter in Zürich»

7. interdisziplinäre Ringvorlesung, Herbstsemester 2016

Nachdem den bisherigen Ringvorlesungen eher übergreifende Themen zugrunde lagen, soll die Vortragsreihe im Herbst 2016 einen etwas engeren, nämlich lokalgeschichtlichen Fokus haben und in der Zweiteiligkeit des Titels verschiedene Perspektiven eröffnen: «Zürich im Mittelalter» möchte den Blick in die Vergangenheit richten und beispielsweise zeigen, welche Bedeutung unsere Stadt im Mittelalter hatte, welche geistes- und kulturgeschichtlichen Anregungen von hier ausgingen, wie Gesellschaft und Stadt aufgebaut waren und funktionierten, welche Dichter, Künstler oder andere grossen Denker hier lebten und wirkten etc. «Mittelalter in Zürich» soll hingegen das reiche Erbe beleuchten, welches aus dem Mittelalter auf uns gekommen ist und dem man noch heute auf Schritt und Tritt begegnen kann. An der Vortragsreihe werden sich auch externe Institutionen wie Bibliotheken, Museen und andere kulturelle Einrichtungen beteiligen.

Die Vorträge finden jeweils Dienstags von 16.15-18.00 Uhr statt und richten sich an Studierende aller Studienstufen und Fachrichtungen (buchbares Modul) sowie an alle weiteren Interessierten.

Aufgrund des unerwartet grossen Interesses musste der Hörsaal gewechselt werden. Ab dem 27. September 2016 finden die Vorträge im Deutschen Seminar, Schönberggasse 9, Raum SOD 102 statt.

 

Ringvorlesung HS2016

download (PDF, 579 KB)

 

 

 

«Licht und Dunkel im Mittelalter»

6. interdisziplinäre Ringvorlesung, Herbstsemester 2015

2015 ist das internationale Jahr des Lichtes, und passend dazu soll sich die nächste Ringvorlesung der «Zürcher Mediävistik» mit dem Thema «Licht und Dunkel» auseinandersetzen. Dabei sollen sowohl das physische Phänomen des Lichtes, seine Gradierungen und seine Abwesenheit (im Dunkel oder im Schatten) wie auch an seine metaphorischen und symbolischen Verwendungen berücksichtigt werden. 

Zur Physik des Lichtes gehört dessen Einsatz in der Architektur zur Nutzbarmachung, Einteilung und Hierarchisierung des Raumes und die Beobachtung vom Wechsel der Lichtverhältnisse zur Messung und Einteilung der Zeit. Die Trennung von Licht und Finsternis in der Schöpfungsgeschichte führte zu einem Nachdenken über die Rolle des Lichtes in der Naturphilosophie und die symbolische und metaphorische Verwendung ist in literarischen, theologischen, philosophischen und anderen Diskursen geradezu allgegenwärtig: Licht und Dunkel können auf Gott und den Teufel verweisen, sie werden mit Wissens- und Erkenntnisprozessen in Verbindung gebracht, sind ein wichtiger Bestandteil von Figurenbeschreibungen in der Literatur (Schönheit, Heiligkeit, Hautfarbe) oder stehen hinter den zwei stilistischen Prinzipien der perspicuitas und der obscuritas.

RV 2015 Plakat

download (PDF, 1264 KB)

 

 

«Schluss - Aus - Amen. Konzeptionen des Endes im Mittelalter»

5. interdisziplinäre Ringvorlesung, Herbstsemester 2014

Nachdem sich die Ringvorlesung des Herbstsemesters 2012 mit Ursprungsgeschichten und Anfängen beschäftigt hat, soll nun unter dem Titel «Schluss – Aus – Amen» das Ende in den Blick genommen werden. Es ist ebenso wie der Anfang ein im Mittelalter viel diskutiertes Thema, das in literarischen, kunsthistorischen, politischen, philosophischen, rechtshistorischen oder theologischen Kontexten anzutreffen ist. 14 Referentinnen und Referenten aus 8 mediävistischen Disziplinen behandeln Aspekte wie das Ende der Zeit, das Ende des Raumes, das Ende des Textes und der Sprache, das Vergessen, Tod und Sterben oder musikalische Phänomene wie das gesungene Amen.

Die Ringvorlesung ist für Studierende aller Fachrichtungen als Modul buchbar und richtet sich auch an die interessierte Öffentlichkeit. 
Die Vorträge finden jeweils Dienstags ab 16.15 Uhr im Gebäude der Juristischen Fakultät, Rämistrasse 74, Raum G041, statt (Zeitfenster 16. September bis 16. Dezember 2014).

RV Plakat 2014

download (PDF, 267 KB)

 

 

«Parodie, Satire und Verkehrung»

4. interdisziplinäre Ringvorlesung, Herbstsemester 2013

Die «verkehrte Welt» ist ein Motiv, das im Mittelalter in verschiedenen Medien und Kontexten vorkommen kann. Auf den Kopf konnte man alles stellen: das Alltagsleben, die Hierarchien, die Konventionen in Kunst, Kirche und Gesellschaft. Die Verkehrung kann spielerisch sein oder in ernster Absicht folgen, als Mittel der Komik oder grundsätzlichen Kritik. In der Literatur dient sie sowohl der Parodie in ihrer Auseinandersetzung mit ihren Vor-Texten als auch der Satire in ihrer moralischen Kritik. In der Ringvorlesung sollen verschiedene Formen der verzerrenden Ansicht der Welt vorgestellt und die Mechanismen und Funktionsweisen der Verkehrung diskutiert werden.

Die Ringvorlesung ist für Studierende aller Fachrichtungen als Modul buchbar und richtet sich auch an die interessierte Öffentlichkeit. Die Vorträge finden jeweils Dienstags von 16.15-18.00 Uhr statt (Zeitfenster 17. September bis 17. Dezember 2013).

RV Plakat 2013

download (PDF, 272 KB)

 

 

«Ursprungsgeschichten»

3. interdisziplinäre Ringvorlesung, Herbstsemester 2012

jeweils am Dienstag, 16.15-18.00 Uhr, Rämistasse 74, G041

Von Ursprüngen und Anfängen wird in literarischen Texten erzählt, sie sind ein wichtiger Bestandteil der Begründung und Legitimation von Herrschaft und Identität und sie sind in der bildenden Kunst, in Theologie und Philosophie als Schöpfung, als Kreislauf von Werden und Vergehen, als Ausgang vom und Rückkehr zum Göttlichen omnipräsent.
Die Ringvorlesung ist für Studierende aller Fachrichtungen als Modul buchbar und richtet sich auch an die interessierte Öffentlichkeit. Alle Interessierten sind sehr herzlich eingeladen, an den Vorträgen teilzunehmen.

RV Plakat 2012

download (PDF, 233 KB)

 

 

«Heilige Bücher im Mittelalter»

2. interdisziplinäre Ringvorlesung, Herbstsemester 2011

Dienstag, 16.15-18.00 Uhr, Rämistasse 74, G041

Die Ringvorlesung betrachtet nicht nur die heiligen Schriften im engeren Sinne, sondern auch Formen der Rezeption und des Umgangs mit ihnen sowie ihre Übertragung in andere Kontexte und Vermittlungsformen.

Alle Interessierten sind sehr herzlich eingeladen, an den Vorträgen teilzunehmen.

RV Plakat 2011

download (PDF, 327 KB)

 

 

«Essen und Trinken im Mittelalter»

1. interdisziplinäre Ringvorlesung, Herbstsemester 2010

Dienstag, 16.15-18.00 Uhr, Rämistrasse 72, Raum G 04

Vom Fasten zum Zechgelage, vom frühen Christentum bis in die frühe Neuzeit – 14 Referentinnen und Referenten aus elf Disziplinen beleuchten die Bedeutung und Funktion des Essens und Trinkens in der mittelalterlichen Kultur und geben einen Einblick in ihre Arbeit und aktuelle Forschungsfragen.

RV Plakat 2010

download (PDF, 258 KB)