MA Mediävistik (ab HS 2019)

Spezialisierter Major 90 und Komplementärer Minor 30

 

Der Master Mediävistik ist ein interdisziplinärer Studiengang, der vom Kompetenzzentrum «Zürcher Mediävistik» betreut wird. Vermittelt werden unterschiedliche Methoden zur Analyse sowie zum systematischen Umgang mit der facettenreichen Überlieferung des Mittelalters. Dabei wird die Fähigkeit erworben, sich dem Gegenstand anhand philologischer, historischer und kunsthistorischer Fragestellungen anzunähern. In spezialisierten Veranstaltungen werden darüber hinaus interdisziplinäres Denken und Arbeiten sowie die Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse in angemessener Form geschult.

Der methodisch ausgerichtete Master qualifiziert Absolvent/innen für die akademische Laufbahn oder die Ausübung eines akademischen Berufs auf anspruchsvollem Niveau, zum Beispiel im Bereich Wissenschaftsmanagement. Zudem bereitet er durch seine interdisziplinäre Ausrichtung auf eine Tätigkeit in kulturellen Institutionen wie Archiven, Verlagen oder Museen vor.

Voraussetzungen

Für den Major

  • Ein BA-Abschluss oder ein äquivalenter Hochschulabschluss in einem bestimmten Fächerkanon (vgl. unten)
  • 30 ECTS Credits aus mediävistischen Lehrveranstaltungen im BA
  • Lateinkenntnisse; können während des MA-Studiums erworben werden

Für den Minor

  • Es gelten keine Voraussetzungen. Lateinkenntnisse werden aber dringend empfohlen.

BA-Fächer, die zur Zulassung zum Major berechtigen

  • Archäologie
  • Deutsche SLW
  • Englische SLW
  • Geschichte
  • Französische SLW
  • Iberoromanische SLW
  • Italienische SLW
  • Kunstgeschichte
  • Lateinische Philologie
  • Linguistik
  • Musikwissenschaft
  • Nordische SLW
  • Orientalistik
  • Ostasienwissenschaft
  • Philosophie
  • Rechtsgeschichte
  • Religionswissenschaft
  • Theologie

Kombination und Abschluss

 

Mediävistik kann mit jedem beliebigen Fach kombiniert werden.
Abgeschlossen wird mit dem Master of Arts UZH.

Kompetenzen und Berufsperspektiven

 

  • Systematischer Umgang mit der facettenreichen Überlieferung des Mittelalters
  • Anwendung philologischer, historischer und kunsthistorischer Methoden
  • Interdisziplinäres Denken und Arbeiten
  • Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse in angemessener Form

Der methodisch ausgerichtete Master qualifiziert Absolventinnen und Absolventen für eine akademische Laufbahn oder für die Ausübung eines akademischen Berufs auf anspruchsvollem Niveau, zum Beispiel im Bereich Wissenschaftsmanagement. Zudem bereitet er durch seine interdisziplinäre Ausrichtung auf eine Tätigkeit in kulturellen Institutionen wie Archiven, Verlagen oder Museen vor.

Aufbau des Studiums

 

Das Major-Studium umfasst fünf Modulgruppen und einen Freiwahlbereich:

 

Interdisziplinäre Verknüpfung

Die Module werden vom Kompetenzzentrum «Zürcher Mediävistik» angeboten und sind interdisziplinär ausgerichtet. Sie fördern das interdisziplinäre Denken und den Umgang mit verschiedenen Herangehensweisen und Methoden.

Sprachen und Texte

Die Module (Vorlesungen und Seminare) entstammen dem Angebot der folgenden Fächer:
Anglistik, Germanistik, Mittellatein, Romanistik, Skandinavistik, Islamwissenschaft, Japanologie

Geschichte und Kultur

Die Module (Vorlesungen und Seminare) entstammen dem Angebot der folgenden Fächer:
Geschichte, Kirchengeschichte, Musikwissenschaft, Rechtsgeschichte

Bilder und Objekte

Die Module (Vorlesungen und Seminare) entstammen dem Angebot der folgenden Fächer:
Kunstgeschichte, Mittelalterarchäologie

Sprachkenntnisse

In erster Linie dient die Modulgruppe dem Erwerb des für den Abschluss erforderlichen Kurses «Grundlagen Latein», angeboten vom Sprachenzentrum.
Sind die erforderten Lateinkenntnisse bereits vorhanden, können Module unterschiedlicher Fächer gebucht werden. Sie dienen dem Erwerb und der Vertiefung von Sprachkompetenzen in Sprachstufen des Mittelalters, z.B. in Mittellatein.

Weitere curriculare Module

Der Studiengang umfasst zudem einen Freiwahlbereich, in dessen Rahmen neben Seminaren und Vorlesungen auch Kolloquien, Übungen, Exkursionen oder ein Praktikum absolviert werden können.



Das Minor-Studium umfasst vier Modulgruppen:

 

Interdisziplinäre Verknüpfung

Die Module werden vom Kompetenzzentrum «Zürcher Mediävistik» angeboten und sind interdisziplinär ausgerichtet. Sie fördern das interdisziplinäre Denken und den Umgang mit verschiedenen Herangehensweisen und Methoden.

Sprachen und Texte

Die Module (Vorlesungen und Seminare) entstammen dem Angebot der folgenden Fächer:
Anglistik, Germanistik, Mittellatein, Romanistik, Skandinavistik, Islamwissenschaft, Japanologie

Geschichte und Kultur

Die Module (Vorlesungen und Seminare) entstammen dem Angebot der folgenden Fächer:
Geschichte, Kirchengeschichte, Musikwissenschaft, Rechtsgeschichte

Bilder und Objekte

Die Module (Vorlesungen und Seminare) entstammen dem Angebot der folgenden Fächer:
Kunstgeschichte, Mittelalterarchäologie

Modulkatalog und Semesterprogramm

 

Modulkatalog Major Mediävistik

Modulkatalog Minor Mediävistik
 

Das Semesterprogramm des MA Mediävistik ist einzusehen im

Vorlesungsverzeichnis der Universität Zürich

Beachten Sie die Buchungs- und Stornofristen sowie weitere wichtige Hinweise der Fakultät zur Semesterplanung auf der  Website der Universität Zürich

Studienplan

Major 90

Interdisziplinäre Verknüpfung

P-Module [3 ECTS Credits] und weitere 3 ECTS Credits

P, W

Sprachen und Texte

12 ECTS Credits, davon 9 ECTS Credits aus WP-Modulen

WP, W

Geschichte und Kultur

12 ECTS Credits, davon 9 ECTS Credits aus WP-Modulen

WP, W

Bilder und Objekte

12 ECTS Credits, davon 9 ECTS Credits aus WP-Modulen

WP, W

Sprachkenntnisse

6 ECTS Credits, darunter sämtliche P-Module [6 ECTS Credits]

P, WP, W

Weitere curriculare Module

 

WP, W

 

12 ECTS Credits nach freier Wahl innerhalb des Programms

WP, W

Minor 30 

Interdisziplinäre Verknüpfung

sämtliche P-Module [3 ECTS Credits] und weitere 3 ECTS Credits

P, W

Sprachen und Texte    

Geschichte und Kultur

Bilder und Objekte

mind. 24 ECTS Credits, darunter aus mind. zwei der drei Modulgruppen ("Sprachen und Texte", "Geschichte und Kultur", "Bilder und Objekte") je 9 ECTS Credits aus WP-Modulen

WP, W

Mustercurriculum Major 90

 

Das Studium kann nur im Herbstsemester begonnen werden. 

1

Interdisziplinäre Verknüpfung

Einführung in die Mediävistik (P)

3

Sprachkenntnisse

Grundlagen Latein (P)

6

Sprachen und Texte

Vorlesung Sprachen und Texte

3

Seminar Sprachen und Texte

1. Teil

3/9

2

Sprachen und Texte

Seminar Sprachen und Texte

2. Teil

6/9

Bilder und Objekte

Vorlesung Bilder und Objekte

3

Geschichte und Kultur

Seminar Geschichte und Kultur 1. Teil

6/12

3

Geschichte und Kultur

Seminar Geschichte und Kultur 2. Teil

6/12

Vorlesung Geschichte und Kultur

3

Bilder und Objekte

Seminar Bilder und Objekte

9

 

Aus allen Modulgruppen

Modul(e) nach freier Wahl

9

Aus allen Modulgruppen

Masterarbeit 1. Teil (P)

3/30

4

Interdisziplinäre Verknüpfung

Modul nach freier Wahl

3

Aus allen Modulgruppen

Masterarbeit 2. Teil (P)

27/30

Mobilität und Praktikum

Auslandaufenthalt

Der MA Mediävistik ermöglicht das Studieren an ausländischen Universitäten. Beachten Sie dazu die Informationen zur Mobilität der UZH.
Falls Sie ein Semester an einer auswärtigen Universität planen, kontaktieren Sie frühzeitig auch die Studienberatung, damit die absolvierten ECTS Credits sicher angerechnet werden können.

Praktikum

Während des Major-Studiums kann ein Praktikum absolviert und angerechnet werden. Die Studierenden bewerben sich selbstständig für einen Praktikumsplatz bei einer vom Kompetenzzentrum «Zürcher Mediävistk» vorgeschlagenen kulturellen Institution und wenden im Verlauf des Praktikums ihre fachlichen Kenntnisse praktisch an. Für ein Praktikum ist eine zeitliche Mindestanforderung von zwei Wochen (bei einem 100%-Pensum) vorgesehen, und die Tätigkeit sollte einen klaren mediävistischen Bezug haben. 
Wenden Sie sich bei Interesse an die Studienberatung.

Vorgezogenes Mastermodul

 

Die Mediävistische Ringvorlesung kann als vorgezogenes Mastermodul gebucht werden.

Folgendes ist bei den vorgezogenen Mastermodulen zu beachten: Im Falle überzähliger Module werden die Leistungen immer in chronologisch aufsteigender Reihenfolge des Erwerbs an den Abschluss angerechnet.

Bachelorstudierende, die Module vorziehen, haben beim Abschluss immer überzählige Module: Für die Identifikation der an den Bachelorabschluss anzurechnenden Module wird ausschliesslich die Reihenfolge des Erwerbs berücksichtigt – es bleibt unberücksichtigt, in welcher Absicht Studierende die Leistung erworben haben oder welche der Leistungen an den Bachelor- oder an den Masterabschluss anrechenbar wären. Es ist deshalb nicht auszuschliessen, dass eine zuerst erworbene im Bachelor- und Masterstudium anrechenbare Leistung an den Bachelor-Abschluss angerechnet wird (stufenübergreifendes Crosslisting), während eine später erworbene, nur an den Bachelor-Abschluss anrechenbare Leistung überzählig ist (und später auch nicht an den Masterabschluss angerechnet werden kann).

Kuratorium

 

Der MA Mediävistik wird vom Kompetenzzentrum «Zürcher Mediävistik» betreut. Das Leitungsgremium des Studiengangs ist das Kuratorium, bestehend aus folgenden Mitgliedern: 

Programmdirektor

Prof. Dr. iur. Andreas Thier, M.A., Rechtswissenschaftliches Institut

Stellvertretender Programmdirektor
Prof. Dr. Sebastian Scholz, Historisches Seminar 

Mitglieder

Prof. Dr. Carmen Cardelle de Hartmann, Seminar für Griechische und Lateinische Philologie
Prof. Dr. Carola Jäggi, Kunsthistorisches Institut

Prof. Dr. Susanne Köbele, Deutsches Seminar
Prof. Dr. Lena Rohrbach, Deutsches Seminar, Nordische Philologie
Prof. Dr. Raji Steineck, Asien-Orient Institut
B.A. Nina Blaser, Studentische Vertreterin

Beirat

Prof. Dr. Johannes Bartuschat, Romanisches Seminar
M.A. Raoul DuBois, Deutsches Seminar
Prof. Dr. David Ganz, Kunsthistorisches Institut
Prof. Dr. Inga Mai Groote, Musikwissenschaftliches Institut
Dr. Bettina Schöller, 
Programmkoordination und Studienberatung

Anhang zur Studienordnung und Reglemente

 

Anhang zur Studienordnung Major Mediävistik

Anhang zur Studienordnung Minor Mediävistik

Für den Studiengang gelten die Rechtsgrundlagen der Philosophischen Fakultät